Skulpturengarten des MoMA, New York

 

 

Museum of Modern Art (MoMA)

Ein absolutes Muss in New York 

Das Museum of Modern Art (MoMA) besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Es befindet sich in Midtown, Manhattan. Seine Wurzeln reichen in die Zeit der großen Weltwirtschaftskrise zurück. Gegründet von den drei kunstinteressierten Ladys der New Yorker High Society, Lillie P. Bliss, Mary Quinn Sullivan und Abby Aldrich Rockefeller im Jahr 1929, fand 10 Tage nach Beginn des Börsenkrachs hier die erste Ausstellung statt. Eröffnet in einer schwierigen Zeit, war es das erste Museum überhaupt, das seine Sammlung gänzlich der modernen Kunst widmete.  

 

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Innenleben des MoMA, New York , Fotografien © Ute Leduc

Sie umfasst heute mehrere hunderttausend Werke aus den Bereichen Malerei und Skulptur (Etagen 4 + 5), unter anderem von Louise Bourgeois, Henry Moore und Eduardo Paolozzi,  Architektur, Design, Fotografie und   Zeichnungen (3. Etage), Druckgrafik und Buchillustra-tion, Film, Videokunst z. B. von Pipilotta Rist und weitere elektronische Medien (2. Etage), und zählt damit zu den umfangreichsten überhaupt. Die 6. Etage bietet wechselnde Sonderausstellungen und einen Shop.

MoMA's fotografischer Bestand umfasst gegenwärtig allein 25.000 Werke, der durch die Darstellung berühmter Fotografien die Geschichte der Fotografie von 1849 bis heute ebenso schildert wie die vielfältigen Anwendungen des Mediums Fotografie in Bereichen wie Journalismus, Wissenschaft und Handel. 

 

Glanzstücke der Sammlung

Zu den Glanzstücken der Sammlung gehören Werke von Meistern der Moderne wie Vincent van Gogh, Claude Monet und Jackson Pollock.  Claude Monets berühmtes Werk "Seerosen" aus dem Jahr 1920 "besitzt" gar eine Wand ganz für sich allein.

Tägliche Film- und Videovorführungen und Referate in den Galerien sind im Eintritt einbegriffen. Eine 300.000 Bände umfassende Bibliothek gehört ebenfalls zum Museum of Modern Art. Bibliothek und ein Archiv stehen Forschern aus allen Ländern offen. So ist das MoMA nicht nur eine museale Institution, sondern auch ein einzigartiges, lebendiges, überaus kreatives Labor.

 

Um- und Neubauten  

Das für ca. 425 Millionen Dollar umgebaute MoMA ist seit seiner Wiedereröffnung im Jahre 2004 in seiner Besuchergunst enorm angestiegen.
Die neuen Räumlichkeiten des Museums – sie wurden vom Japaner Yoshio Taniguchi entworfen – bieten fast doppelt so viel Platz wie das alte Gebäude. So soll den Kunstwerken der nötige Raum gegeben werden. Viel Glas sorgt dafür, dass die Sammlung in ein natürliches Licht getaucht ist.

Weil das Museum wegen der rasant wachsenden Sammlung mittlerweile schon wieder aus allen Nähten platzt, wird das MoMA in den nächsten Jahren durch den Neubau eines fast 300 Meter hohen, spektakulären Scyscrapers des französischen Star-Architekten Jean Nouvel zusätzlich 30% mehr Ausstellungsfläche erhalten.

 

Skulpturengarten

Im Erdgeschoss gelangt man durch die Vorhalle in den von Phillip Johnson 1953 entworfenen Skulpturengarten mit Werken von Rodin, Picasso, Matisse und Henry Moore, die sich den großzügigen Raum mit Bäumen (!), Pflanzen, Brunnen, Wasserspielen und geschmackvollen Sitzgelegenheiten friedlich und überaus gelungen teilen.

Hier haben wir uns – bei bestem Wetter – sehr lange aufgehalten. Wundervoll – eine Oase inmitten der tosenden Metropole!

 

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Skulpturengarten im Atrium des MoMA, New York

Fotografien © Ute Leduc

 



Infos für Besucher

 

Die MoMA App bietet sofortigen Zugang zu den Werken der Sammlung, den zahlreichen Museumsprogrammen sowie dem Veranstaltungskalender, Künstlerbiographien und anderem mehr. Die neue MoMA iPhone App kann kostenlos abgerufen werden.                                                                           

Erstmals bietet das MoMA kostenfrei Audio-Guides als persönlichen Begleiter mit Informationen zu den Exponaten an. der tragbare Hörer enthält auch deutschsprachige Kommentare von Künstlern, Kuratoren und Kritikern.

Ist man nach all den Eindrücken hungrig geworden, empfiehlt sich ein Besuch im italienischen Restaurant des Museums. In den MoMA Design & Book Shop reinzuschnuppern lohnt sich auch. Man muss ja nicht unbedingt etwas kaufen ... kann man aber!

Freier Eintritt zum Museum of Modern Art und zu 70 weiteren Attraktionen in New York ist mit dem New York Pass möglich. Obwohl nicht ganz billig, lohnt sich der Kauf vorab auf alle Fälle. Der Pass erspart es jedem Besitzer, stundenlang in langen Schlangen auf Einlass zu warten. Weil das so ist, ist es ohne Stress mölich, viel mehr Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

 

Öffnungszeiten:

 

Mittwochs – Montags 10:30 a.m.–5:30 p.m.

 

Ausnahme Freitags: 10:30 a.m.–8:00 p.m.

 

Dienstags geschlossen!

 

Adresse:

11 West 53 Street

New York, NY 10019

Tel. 212-708-9400

 

www.moma.org